Club of NOW – Wie werde ich BrandNOW 2026

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Berlin, 22. Januar 2026 – Zwei Drittel der Menschen halten Marken für wichtig – doch kaum jemand empfindet sie als interessant. Noch gravierender: Ein Viertel der Deutschen kann keine innovative Marke benennen. Dieses scheinbare Paradox zeigt eine aktuelle, gemeinsam mit C3 durchgeführte Markenstudie von sasserathNOW. Ein Grund zur Sorge? Ja und Nein. Denn es zeigt vor allem eines: Wer jetzt in Einzigartigkeit investiert, sichert langfristigen Erfolg.

Der siebte Club of NOW von sasserathNOW stellte daher die entscheidende Frage in den Mittelpunkt: Wie gelingt Markenführung, die im Jetzt Wirkung entfaltet?
Im Rahmen der exklusiven Branchenveranstaltung diskutierten Kund:innen, Partner:innen und Expert:innen über die Zukunft von Marken im digitalen Zeitalter. Die klare Botschaft: weniger Einheitsbrei, mehr haltungsstarke Marken.

Zentrale Erkenntnisse der Studie:

  • Rund zwei Drittel der deutschen Bevölkerung halten Marken grundsätzlich für wichtig. Mit steigender beruflicher Position nimmt diese Relevanz weiter zu – CEOs bewerten die Wichtigkeit von Marken am höchsten.
  • Fast jede zehnte Person gibt an, keine Lieblingsmarke zu haben.
  • Männer empfinden deutsche Marken als einzigartiger als Frauen.
  • Millennials haben die höchste Verbundenheit zu deutschen Marken.
  • 66 % der Befragten halten deutsche Marken für innovativ – doch bei einer offenen Frage nach der innovativsten Marke kann rund ein Fünftel keine Antwort geben.

Anna Lüders, CEO von sasserathNOW und Gastgeberin des Abends, betont:

„Markenbekanntheit und Markenhistorie beeinflussen die positive Wahrnehmung von Marken. Entscheidend ist jedoch ein relevantes und einzigartiges Markenerlebnis, das sich glaubwürdig aus der Herkunft entwickelt und widerspruchsfrei über alle Kanäle hinweg erlebbar ist.“

In der anschließenden Paneldiskussion debattierten Stephan Kemen (CEO MÄURER & WIRTZ), Matthias Schmidt (Chief Creative Officer, antoni Berlin) und Marc Sasserath (Group CEO sasserath1871, Investor und Professor) unter anderem darüber, ob deutsche Marken ein Nostalgieproblem haben – und was Markenverantwortliche jetzt konkret ändern müssen. Der Konsens: Es braucht Mut zur Entscheidung, klaren Fokus und mehr Intuition, statt sich in endlosen Analysen zu verlieren.

Marc Sasserath – ebenfalls Gastgeber der Veranstaltung – betont:

„Deutsche Marken haben aus meiner Sicht zwei zentrale Probleme: Zum einen verlieren sie ihre Herkunft oder kennen sie nicht mehr – das ist ehrlich gesagt fatal. Zum anderen haben viele Marken es verpasst, echte Relevanz im Hier und Jetzt zu schaffen. Man spricht viel über kulturelle Relevanz und Innovation, aber häufig fehlt der Mut, Dinge wirklich anders zu machen.“

Den Abschluss bildete ein Impulstalk von Roland Eisenbrand (Chefredakteur OMR & & Co-Host OMR Takeaway) zur Marke im digitalen Raum. Sein Abschluss-Statement: „Mehr als 50 Prozent der Textinhalte im Internet sind bereits KI-generiert. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Wer hat eigentlich noch die Hoheit über die Marke?“

Fazit: Der Club of NOW bot nicht nur Inspiration und neue Denkansätze, sondern vor allem echten Austausch. Und jetzt gilt: Eine Marke mit Impact kreieren, denn Ende des Jahres steht der von sasserathNOW ins Leben gerufene BrandNOW Award an.

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